Mittwoch, 6. August 2008
Mobiltelefone in Afrika: "Das Handy, meine Bank"
Gestern gabs in der Welt einen Artikel über die Bedeutung von Mobiltelefonen "in Afrika": "Das Handy, meine Bank". An sich ist es echt sehr interessant, welche Möglichkeiten das Handy als Ersatz für fehlende Bankkonten bietet. Nur leider ist der Artikel relativ inhaltslos und zudem konstruiert er irgendeine komische Diebstahlsgeschichte, die das Hauptthema des Artikels fast zum Nebenthema werden lässt. Wenigstens bietet der Artikel ein paar Zahlen: "Von 1999 bis 2004 verzehnfachte sich die Zahl der Handy-Besitzer von 7,5 auf 80 Millionen; danach explodierte sie erst richtig: 2007 besaßen rund 300 Millionen Afrikaner ein Handy - von den 780 Millionen Menschen, die den Schwarzen Kontinent bevölkern, hat also inzwischen fast jeder zweite eines."
Schwach ist auch, dass die ganze Zeit von Afrika im Allgemeinen geschrieben wird, ohne zu differenzieren, wo diese Praxis mehr und wo weniger (oder vielleicht sogar gar nicht?) üblich ist. Das wäre auf jeden Fall noch interessant gewesen. Und Bezeichnungen wie "Schwarzer Kontinent" gehen halt gar nicht.
Also ein bisschen mehr Recherche (z.B. welche positiven & negativen Effekte das Handy als Bank noch mit sich bringt) und ein wenig mehr Sensibilität was die Verwendung von Wörtern angeht wäre schon angemessen.
Schwach ist auch, dass die ganze Zeit von Afrika im Allgemeinen geschrieben wird, ohne zu differenzieren, wo diese Praxis mehr und wo weniger (oder vielleicht sogar gar nicht?) üblich ist. Das wäre auf jeden Fall noch interessant gewesen. Und Bezeichnungen wie "Schwarzer Kontinent" gehen halt gar nicht.
Also ein bisschen mehr Recherche (z.B. welche positiven & negativen Effekte das Handy als Bank noch mit sich bringt) und ein wenig mehr Sensibilität was die Verwendung von Wörtern angeht wäre schon angemessen.
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