Donnerstag, 21. Februar 2008
Biosprit-Debatten: Chancen oder Gefahren für Entwicklung?
Die Debatte um die Chancen und Risiken eine stärkere Verwendung von Biosprit (z.B. bei einer Beimischungspflicht im Treibstoff) geht weiter. Wieczorek-Zeul äußerte sich in der FR vom 20.2.08 im Artikel "Hungern für den Biosprit": Derzeit gäbe es eine "Inhärenz zwischen Entwicklungs- und Umweltfragen" (...). Klimaschutz dürfe nicht zum Konflikt führen, ob Flächen zur Biokraftstoff- oder zur Nahrungmittelproduktion genutzt werden. Im selben Artikel werden auch die kirchlichen Entwicklungshilfswerke (Misereor, Brot für die Welt und Evangelischer Entwicklungsdienst) zitiert, die Pläne seien "doppelt kontraproduktiv": "Der Biospritboom gefährde Ernährungssicherheit und Armutsbekämpfung."
Just zum Thema "Biomasse - Chancen und Risiken für globalen Klimaschutz, biologische Vielfalt, Ernährungs- und Versorgungssicherheit sowie Armutsbekämpfung" fand am Mittwoch eine öffentliche Anhörung im Bundestag statt (PM des Bundestags vom 20.2.08): "Nach Prognosen der Welternährungsorganisation (FAO) wird die Weltbevölkerung bis 2050 um drei Milliarden Menschen wachsen. Der Zuwachs werde in den Entwicklungsländern stattfinden und zu 90 Prozent städtische Gebiete betreffen. Gleichzeitig sei mit veränderten Konsumgewohnheiten zu rechnen - hin zu mehr Fleischnachfrage. Diese Entwicklung wirft neue Fragen auf, wie bei gleichzeitigem Mehrbedarf an Energie die Nahrungsmittelsicherheit gewährleistet werden kann, sagte Alexander Müller von der FAO. Die Landwirtschaft wird laut Müller an die Grenzen der Verfügbarkeit von Land und Wasser stoßen."
Just zum Thema "Biomasse - Chancen und Risiken für globalen Klimaschutz, biologische Vielfalt, Ernährungs- und Versorgungssicherheit sowie Armutsbekämpfung" fand am Mittwoch eine öffentliche Anhörung im Bundestag statt (PM des Bundestags vom 20.2.08): "Nach Prognosen der Welternährungsorganisation (FAO) wird die Weltbevölkerung bis 2050 um drei Milliarden Menschen wachsen. Der Zuwachs werde in den Entwicklungsländern stattfinden und zu 90 Prozent städtische Gebiete betreffen. Gleichzeitig sei mit veränderten Konsumgewohnheiten zu rechnen - hin zu mehr Fleischnachfrage. Diese Entwicklung wirft neue Fragen auf, wie bei gleichzeitigem Mehrbedarf an Energie die Nahrungsmittelsicherheit gewährleistet werden kann, sagte Alexander Müller von der FAO. Die Landwirtschaft wird laut Müller an die Grenzen der Verfügbarkeit von Land und Wasser stoßen."
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1 Kommentare:
"Landwirtschaft wird laut Müller an die Grenzen der Verfügbarkeit von Land und Wasser stoßen."
Das ist genau der Grund warum mensch bei der Promotion von Biotreibstoffen vorsichtig sein muss und immer auch auf eine Reduzierung des Verbrauchs drängen muss.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die ökologische Rentabilität doch auch immer noch nicht ganz geklärt. Oder?
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